LEITUNG

PROJEKTLEITUNG

Professor Dr. Julia Knopf

Prof. Dr. Julia Knopf

Nach meinem Lehramtsstudium und dem Referendariat wechselte ich 2009 von der Universität Bayreuth an die Universität Bamberg. Hier war ich als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur tätig. Seit dem 1. Oktober 2012 bin ich Professorin für Fachdidaktik Deutsch an der Universität des Saarlandes. Das Projekt „Fit in Deutsch“ habe ich 2009 ins Leben gerufen und betreue es seitdem an den Universitäten Bamberg, Bayreuth und des Saarlandes.

Warum bin ich dabei?

„Fit in Deutsch“ ist ein Projekt, das nicht nur auf die Verbesserung der Fähigkeiten der Schüler in den einzelnen Bereichen des Deutschunterrichts abzielt, sondern auch die Entwicklung der Persönlichkeit positiv beeinflusst. Sowohl die Schüler, die von einer individuellen Betreuung profitieren, als auch die Studierenden, die eine Fülle von Erfahrungen sammeln, ziehen Vorteile aus der Teilnahme am Projekt.

 

WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER

Corinna Luptowicz (geb. Weis)

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Nach dem Abitur im Jahr 2008 begann ich das Studium für Grundschullehramt an der Universität Bamberg. Kurze Zeit später kam das Erweiterungsstudium Didaktik des Deutschen als Zweitsprache an der Universität Erlangen-Nürnberg hinzu. Bei dem Projekt „Fit in Deutsch“ engagiere ich mich seit dem Sommersemester 2011. Seit Oktober 2013 bin ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität des Saarlandes tätig und betreue das Projekt am Standort Saarbrücken.

Warum bin ich dabei?

Ich finde es toll, die Lernfortschritte der Kinder beobachten zu können und ihnen Freude am Fach Deutsch zu vermitteln. Außerdem ermöglicht „Fit in Deutsch“ den teilnehmenden Studierenden wertvolle Praxiserfahrungen, die im Studium oft zu kurz kommen.

Sandra Schieder

Sandra Schieder

Mit dem Abitur in der Tasche nahm ich zum Wintersemester 2006/ 2007 das Studium Lehramt an Gymnasien für die Fächer Deutsch und Latein an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg auf. Dieses schloss ich schließlich nach interessanten und lehrreichen Semestern sowie einem Praxissemester an einer Grundschule in Südafrika mit dem 1. Staatsexamen ab. Daran anschließend absolvierte ich ein Praktikum am Goethe-Institut in Rotterdam, Niederlande. Seit dem Sommersemester 2013 arbeite ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Fachdidaktik Deutsch Primarstufe an der Universität des Saarlandes.

Warum bin ich dabei?

Viele Studierende werden zu Beginn ihres Referendariats häufig mit der Erfahrung konfrontiert, dass sie sich während ihrer Studienzeit zwar viele theoretische Kenntnisse angeeignet haben, die praktische Umsetzung dessen jedoch oftmals in den Hintergrund geraten ist. Vor allem die individuelle Förderung leistungschwächerer Schülerinnen und Schüler spielt dabei eine bedeutende Rolle. Genau hier setzt das Projekt Fit in Deutsch an und gibt somit sowohl Studierenden als auch Schülerinnen und Schülern die Chance, in ihrem Lernprozess weiter unterstützt zu werden.

Ann-Kristin Müller

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Nach dem Magisterstudium der Germanistik und des Deutschen als Fremd- und Zweitsprache in Berlin war ich mehrere Jahre im Trainingsteam der gemeinnützigen Bildungsinitiative „Teach First Deutschland“ beschäftigt. Währenddessen erwarb ich die Zusatzqualifikation zur Fachkraft für Sprache und Integration im Elementarbereich sowie zur Lerntherapeutin für LRS. Bevor ich im Oktober 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sprachen und Mehrsprachigkeit (ISM) wurde, arbeitete ich als Grundschullehrerin an einer Schule in Brandenburg.

Warum bin ich dabei?

Die frühe Sprachförderung ist einer der größten Hebel, die wir zur Verfügung haben, um allen Kindern vergleichbare Startchancen zu verschaffen. Genau hier setzt „Fit in Deutsch“ an: Durch eine gezielte Einzel- oder Kleingruppenförderung ist es zum einen möglich, die Kinder dort abzuholen, wo sie stehen und sie individuell zu fördern und zum anderen ermöglicht das Projekt den Studierenden zu erfahren, welche Erfolge im Rahmen einer gezielten und kontinuierlichen Förderung möglich sind. Darüber hinaus sammeln die Studierenden wertvolle Erfahrungen auf der Beziehungsebene und üben den Umgang mit leistungsschwächeren Schülerinnen und Schülern. „Fit in Deutsch“ bietet somit allen Beteiligten einen Mehrwert und macht außerdem einfach Spaß.

 

STUDENTISCHE MITARBEITER

Heike Kaul-Herges

Heike Kaul-Herges

Nach mehrjähriger Tätigkeit als Diplom-Biologin und anschließender Elternzeit begann ich zum Wintersemester 2012/13 ein Zweitstudium, das Lehramtsstudium für Primarstufe und Sekundarstufe I an der Universität des Saarlandes. Seit Oktober 2013 nehme ich an dem Projekt „Fit in Deutsch“ teil, in dessen Rahmen ich seit Januar 2014 nun auch als studentische Mitarbeiterin tätig bin.

Warum bin ich dabei?

„Fit in Deutsch“ ist ein tolles Projekt, weil hier besonders den leistungsschwächeren Schülern eine intensive und individuelle Betreuung zukommt. Dies hilft ihnen, ihre Leistungen in allen Bereichen des Faches Deutsch zu verbessern und darüber hinaus ein positives Selbstkonzept aufzubauen. Als Studierende kann ich eine Fülle von praktischen Erfahrungen sammeln, die ich später im Beruf sicherlich gut einsetzen kann. Außerdem empfinde ich es als große Bereicherung, den Schülern bei ihren Fortschritten zur Seite stehen zu können.

Alina Müller

Müller

Nachdem ich im Jahr 2013 mein Abitur abgeschlossen hatte, entschloss ich mich zu einem freiwilligen Praktikum an einer Grundschule im Saarland. Hier entdeckte ich meine Freude an der Arbeit mit Kindern und am Gestalten von Unterricht. Zum Wintersemester 13/14 begann ich mein Studium der Primarstufe und Sekundarstufe I an der Universität des Saarlandes. Im Sommersemester 2014 durfte ich erste Praxiserfahrungen bei der Teilnahme am Projekt „Fit in Deutsch“ sammeln und arbeite auch seitdem als Studentische Hilfskraft für die Deutschdidaktik der Primarstufe.

Warum bin ich dabei?

Ich finde es gut, dass das Projekt „Fit in Deutsch“ sowohl Vorteile für angehende Lehrkräfte hat, indem es diese in ihren Praxiserfahrungen unterstützt, als auch für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, denen eine sehr individuelle Förderung ermöglicht wird. Als teilnehmende Studentin ist es schön, die Fortschritte der Kinder unter der eigenen Arbeit zu beobachten und die Freude am Fach Deutsch weiterzugeben.

Anika Kuhn

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Als ich mein Abitur im Jahre 2012 erworben hatte, zog es mich ins schöne Münsterland. Dort war ich als Innerdeutsches Au Pair bei einer netten Familie mit drei kleinen Mädchen beschäftigt. In dieser Zeit hat meine Leidenschaft mit Kindern zu arbeiten ihren Ursprung gefunden, weshalb ich mich im Anschluss daran zu Beginn des Wintersemesters 2013/14 für das Lehramtsstudium der Primarstufe mit Germanistik als Sekundarstufenfach bewarb und einen der begehrten Plätze ergattern konnte. Seit meinem zweiten Semester engagiere ich mich bei dem Projekt „Fit in Deutsch“ und darf mich ab Januar 2015 über eine HiWi Stelle im Rahmen des Projektes freuen.

Warum bin ich dabei?

Ein besonderer Wert von „Fit in Deutsch“ liegt für mich persönlich darin, die Freude zum Fach Deutsch an die Kinder weitergeben zu können, ihre Fortschritte zu beobachten und das Strahlen in ihren Gesichtern zu sehen, wenn sie eine schwere Aufgabe erfolgreich erfüllt haben. Auch trockene Themen wie die Grammatik oder Orthographie werden in einen lebensnahen und spielerischen Kontext einbettet, wodurch die Kinder motiviert und in die Lage versetzt werden, ihre eigenen Grenzen zu überschreiten.

Joanne Wagner

Wagner

Nach meinem Abitur im Jahr 2012 begann ich das Lehramtsstudium für die Primarstufe und Sekundarstufe I an der Universität des Saarlandes mit dem Sekundar-Fach Germanistik und dem Wahlpflichtbereich „Deutsch als Zweitsprache/ Umgang mit Heterogenität“ (u.a.). Im Wintersemester 2013/14 nahm ich erstmals aktiv an dem Projekt „Fit in Deutsch“ teil und darf seit 2015 als studentische Hilfskraft daran mitwirken.

Warum bin ich dabei?

„Fit in Deutsch“ ist ein Projekt, das den Lernenden die Möglichkeit zur individuellen Förderung bietet und demnach der immer größer werdenden Heterogenität – gerade im Fach Deutsch – gerecht wird. Gleichzeitig bietet es den Lehramtsstudierenden wichtige Praxiserfahrungen. Die spielerische und thematisch eingebettete Arbeit mit den Kindern ermöglicht aufgrund der geringen Gruppengrößen eine Konzentration auf spezifische Defizite und bereitet beiden Seiten große Freude.